NEIN!

Ein sinnvolles Hundetraining basiert auf Verhaltensaufbau. Das heisst, man bringt dem Hund auf eine artgerechte weise bei, was er tun soll, wir zeigen ihm so, wie er sich in unserem Alltag gut zurecht finden kann aber auch, weil ganz simpel, wir es so möchten. Schon mit dem Welpen fangen wir in der Regel an, ihm beizubringen, sich auf ein Signal hin zu setzen oder den Blickkontakt zu seinem Menschen aufzunehmen. Wir bauen also Verhalten auf und formen es in die Richtung, wie wir es uns vorstellen. Das macht Sinn, weil ein Hund von sich aus nicht weiss, wie er sich zu verhalten hat, damit es für alle Beteiligten am angenehmsten ist.

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Führt die Trainingsmethode „Ignorieren“ zum gewünschten Erfolg?

Immer wieder begegne ich Menschen, deren Hunde durch unangenehmes oder störendes Verhalten auffallen. Wenn dieses Verhalten den Spaziergang von Suki und mir negativ beeinflusst, spreche ich die Hundeführer auch mal freundlich aber direkt an. In letzter Zeit bekomme ich dann oft zu hören, dass mit dem Hund trainiert wird und der Hundetrainer geraten hat, das unerwünschte Verhalten zu ignorieren.

So richtig überzeugend hört sich das irgendwie nie an und im Gespräch stellt sich jedes Mal heraus, dass sich diese Menschen bei dieser Trainingswahl nicht wohl fühlen – sie können nicht mit Herz und Verstand hinter dieser Art von Training stehen. Und um ehrlich zu sein, scheint dies eher eine Methode zu sein, die den Hundehalter von der Pflicht entbindet konkret zu werden, denn man geht in dem Moment nicht auf das Verhalten des Hundes ein. Im Grunde genommen soll dem Hund mit Ignorieren das Erreichen seines Verhaltenszieles unmöglich gemacht werden – wir nehmen ihm sein Motivationsziel.

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Toller Artikel von „Hunde denken – Markertraining“

Heute geht es bei „Hunde denken – Markertraining“ um das Ding mit dem Rudel. Ein wiederum gelungener Beitrag, wie ich finde.

Um den Beitrag zu lesen, klickt bitte hier.

Ausbildungsstart zur Hundetrainerin SKN bei cumcane familiari

Im März 2013 starte ich die Ausbildung zur Hundetrainerin SKN bei cumcane familiari. Ich freue mich sehr auf diesen neuen und wertvollen Abschnitt in meinem Leben.

 

„Kampfhundhysterie“ wieder entflammt?

Vergangenen Samstagnachmittag wurde in Thalwil ein Pudel von einem herrenlosen Hund angegriffen und zu Tode gebissen – Täter war ein Listenhund, ein sogenannter Kampfhund. Man geht von einem American Pitbull- oder American Staffordshire Terrier aus.

Es ist jedes Mal schwierig einen solchen Fall zu beurteilen, wenn die Vorgeschichte weder vom Hund noch von dessen Besitzer bekannt ist.

Fakt ist, dass Hunde, die dieser Rasse angehören in der Beissstatistik nicht auf den vorderen Plätzen zu finden sind.

Jeder Hund, rassenunabhängig, hat eine sorgfältige Erziehung und Sozialisierung sowie eine verantwortungsvolle Führung verdient. Hunde sind soziale Wesen, sie reagieren auf unser Verhalten.

Es ist nicht richtig, solchen Hunden einen Stempel aufzudrücken und sie als potenzielle Monster zu betiteln.

Jeder Hundebiss ist ein Hundebiss zuviel, ganz egal welche Rasse gebissen hat.

 

Emotion Angst

Hunde empfinden Emotionen. Sie können positiv aber auch negativ sein. Angst z.B. ist eine Emotion. Obschon ein unangenehmer Gefühlszustand, ist er lebensnotwendig für unsere Hunde. Ein Lebewesen, ohne die Fähigkeit, Angst zu empfinden, kann nicht entsprechend reagieren und ist einer bedrohlichen Situation hilflos ausgeliefert.

Wie sollen wir Menschen reagieren, wenn wir bei unseren Hunden Angstverhalten feststellen?

Wissenswert: Die Emotion Angst wird autonom gesteuert und kann vom Hund nicht bewusst ausgelöst werden! Das heisst, er kann sich nicht für oder gegen die Angst entscheiden. Dieses Gefühl kann einen Hund bei einem entsprechenden Auslöser einfach so überkommen. Er ist in diesem Moment nicht in der Lage, die Angst abzustellen! 

Ebenso wichtig zu wissen ist, dass die Emotion Angst durch Zuwendung NICHT verstärkt werden kann, WEIL sie eben unbewusst gesteuert wird! 

Allerdings können negative Emotionen bei Hunden durch weitere negative Empfindungen verschlimmert werden. Lassen wir unseren Hund also mit seiner Angst alleine, ignorieren ihn, können sich seine Ängste durch weitere Angstauslöser verstärken. Zudem machen wir unserem Hund die Situation nicht angenehmer, indem wir ihn sich selbst überlassen.

Hingegen: Wir können unseren Hund unterstützen, indem wir eine für ihn positive Stimmung schaffen. Was für den Hund angenehm ist, muss individuell herausgefunden werden. Bei einem Feuerwerk z.B.: Hilft es meinem Hund, wenn ich einfach nur anwesend bin, ich mich zu ihm auf den Boden setze? Helfen beruhigende Worte? Mag er Berührungen? Das Training kann mit dem Clicker, Marker, Entspannungstraining oder Massagen (Tellington Touch) unterstützt werden. Zu Kaufen gibt es des weiteren sogenannte Thundershirts, sehr eng anliegende mehr oder weniger Ganzkörper-Shirts, die über den Hundekörper gestreift werden. Vorsicht: Diese kommen erst zum Einsatz, wenn sie gut auftrainiert wurden, d.h. erst mal anziehen, wenn keine für den Hund beängstigenden Geräusche vorhanden sind. Das Shirt kann ansonsten mit der negativen Stimmung verknüpft werden. Eine weitere Möglichkeit sind Düfte, die zusammen mit der konditionierten Entspannung kombiniert werden können. Die Auswahl ist gross, es gibt also viele Möglichkeiten, eine für unseren Hund angenehme Stimmung zu schaffen.

Auf keinen Fall dürfen wir unsere ängstliche Hunde ignorieren und alleine lassen. Ein ängstlicher Hund braucht die Hilfe seiner Bezugsperson, die auf seine Ängste mit einem sinnvollen Training eingeht. Ein ängstlicher Hund kann lernen, mit seinen Emotionen umzugehen.

Je länger ein Hund mit seiner Angst leben muss, desto stärker kann diese werden und sich auf weitere Bereiche im Leben ausdehnen. Zudem kann sich ein ängstlicher Hund ein negatives Fehlverhalten angewöhnen, das schlimmstenfalls in ein aggressiven Verhalten umschlagen kann.

Happy Birthday Suki

Nun teilen wir unser Leben seit zwei Jahren mit Suki und haben durchaus gemerkt, dass es Zeiten gibt, die weitaus mehr Geduld und Verständnis verlangen, wie wir zu Beginn angenommen hatten. Suki ist immer noch ein Junghund, der uns täglich fordert. Ihre Entwicklung schreitet voran und man kann richtig zusehen, wie sie zu einem selbstsicheren und souveränen Hund heranwächst. Man sollte meinen, dass wir nun die Früchte vom fleissigen Training ernten können. Aber wir befinden uns immer noch mittendrin, in der Phase, wo Suki sich stetig verändert und weiterentwickelt.

Hundereich.ch

Suki war vor einem Monat das zweite Mal läufig und wir haben auch diese Zeit mit viel Geduld, Liebe und Verständnis unbeschadet überstanden. Grössere Hunde, und der Flat Coated Retriever insbesondere, benötigen etwas mehr Zeit, bis sie geistig „ausgereift“ sind. In ein bis zwei Jahren wird aber auch Suki zu den erwachsenen Hunden gehören.

Wir trainieren auf jeden Fall fleissig weiter und freuen uns auf weitere spannende Jahre mit Suki. Das Dummy Training bereitet uns nach wie vor sehr viel Freude, bald besuchen wir einen Wasserrettungs-Schnupper-Kurs und der Wesenstest steht uns auch noch bevor. Aber eines nach dem anderen.

Danke Suki für die viele wunderbare Momente die wir bis heute mit Dir erleben durften (die weniger schönen wie sich in Dreck wälzen, Ohren auf Durchzug stellen, Mist fressen usw. werden heute ignoriert;-))) Viele gemeinsame Wege sind wir gelaufen, manchmal sind die Wege etwas steiniger und man kommt weniger schnell voran, die meisten Wege aber sind gepflastert mit Freude und purem Glück. Du steckst uns täglich an mit deiner Lebensfreude, schenkst uns dein unerschütterliches Vertrauen und verzeihst uns die Fehler die wir machen. Danke und happy birthday Suki, you are definitely something special!

Ein neues Jahr beginnt

Neues Jahr, neues Glück! Wir wünschen jedem Hunde-Mensch Team ein glückliches neues Jahr mit vielen schönen gemeinsamen Momenten.

Hundereich freut sich auf ein spannendes 2012.

Hundereich.ch

Suki im Schnee

Weit weit oben in den Bergen sind bereits die ersten Schneeflocken gefallen. Wir waren eine Woche in Flims, haben warmen Sonnenschein und zwei Tage später einen halben Meter Neuschnee erlebt. Es war toll – fand auch Suki!

Suki am Caumasee

Unsere erste Dummy Trainingsstunde

Heute waren Suki und ich in unserer ersten Dummy Trainingsstunde und es hat uns Beiden mächtig Spass gemacht. Wir sind nun regelmässig dabei und freuen uns auf die Abwechslung und Herausforderung!