„Kampfhundhysterie“ wieder entflammt?

Vergangenen Samstagnachmittag wurde in Thalwil ein Pudel von einem herrenlosen Hund angegriffen und zu Tode gebissen – Täter war ein Listenhund, ein sogenannter Kampfhund. Man geht von einem American Pitbull- oder American Staffordshire Terrier aus.

Es ist jedes Mal schwierig einen solchen Fall zu beurteilen, wenn die Vorgeschichte weder vom Hund noch von dessen Besitzer bekannt ist.

Fakt ist, dass Hunde, die dieser Rasse angehören in der Beissstatistik nicht auf den vorderen Plätzen zu finden sind.

Jeder Hund, rassenunabhängig, hat eine sorgfältige Erziehung und Sozialisierung sowie eine verantwortungsvolle Führung verdient. Hunde sind soziale Wesen, sie reagieren auf unser Verhalten.

Es ist nicht richtig, solchen Hunden einen Stempel aufzudrücken und sie als potenzielle Monster zu betiteln.

Jeder Hundebiss ist ein Hundebiss zuviel, ganz egal welche Rasse gebissen hat.

 

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