Hundebegegnungen an der Leine verlaufen nicht immer wie gewünscht. Viele Menschen werden unruhig, wenn sie auf einen anderen, angeleinten Hund treffen, werden angespannt, wohlwissend, dass es dem eigenen Hund schwer fallen wird, entspannt und an lockerer Leine weiter zu gehen. Hundekontakt an der Leine ist aus unterschiedlichen Gründen oft nicht erwünscht und aus meiner Sicht nur bedingt zu empfehlen.

Oft fehlt es auch an Möglichkeiten, diese Situationen richtig zu üben, denn ist man mit seinem angeleinten Hund unterwegs, begegnet man nicht nur rücksichtsvollen Mitmenschen, die ihre Hunde ebenso anleinen. Entweder der eigene Hund nimmt dann Kontakt zu einem unangeleinten Hund auf oder man lässt seinen Hund ebenfalls von der Leine, damit beide Hunde die Möglichkeit haben, sich frei zu bewegen. Aus unterschiedlichen Gründen aber ist es aber oft nicht ratsam, seinen Hund frei laufen zu lassen, z.B. wenn:

  • Die Gegend verkehrsreich und für einen freilaufenden Hund gefährlich ist
  • Man sich in einer Parkanlage befindet, wo Hunde an der Leine geführt werden müssen
  • Im Wald: Einen Hund hat, dessen Jagdinstinkt (noch) nicht unter Kontrolle ist
  • Der Hund ist läufig ist und nicht von freilaufenden Rüden bedrängt werden soll
  • Der Hund operiert wurde und eine frische Narbe hat
  • Der Hund ein Verhaltensproblem hat (Angst, Stress, Aggression usw.) und man sich im Training befindet

Es gibt noch weitere Gründe, die dafür sprechen, mit seinem Hund angeleint unterwegs zu sein. So oder so, begegnet man einem angeleinten Hund, nimmt man seinen eigenen Hund aus Rücksicht ebenfalls an die Leine.

Welches Verhalten wünschen wir uns beim Kreuzen mit anderen angeleinten Hund

  • Entspannter Blick zum anderen Hund
  • Unser Hund kann, wenn nötig, auf Signal hin die Seite wechseln
  • Er geht an lockerer Leine weiter und bleibt für uns ansprechbar
  • Ruhiges Verhalten, Aufmerksamkeit des Hundes ist eher bei uns als beim anderen Hund
  • Freude auch in dieser Situation, Gründe für Frust vermeiden

Ziel von diesem Kurs ist:

  • Das Ausdrucksverhalten des Hundes richtig deuten und entsprechend handeln
  • Sich selbstbewusst in die Situation begeben und dem eigenen Hund vertrauen
  • Gründe für angespanntes Verhalten kennen
  • Positives Verhalten vom Hund erkennen und zeitnah sowie bedürfnisorientiert belohnen
  • Am unerwünschten Verhalten trainieren mit zielorientierten und artgerechten Lösungsansätzen
  • Aufmerksamkeit aufbauen, den Hund sicher durch die Situation führen

Voraussetzung zur Teilnahme:

Mindestens 3 Einzellektionen, damit man in den jeweiligen Situationen in der Gruppe richtig reagiert

Eckdaten:

  • Max 5 Mensch-Hund Teams
  • Treffpunkte im Raum Meilen, Herrliberg, Erlenbach (Auto sollte vorhanden sein, da wir das Gebiet immer wieder ändern)
  • Lektion dauert ca. 60 Minuten, wir sind gemütlich unterwegs
  • Preis CHF 50.00 pro Lektion
  • Tag und Zeit: Jeweils Samstag Vormittag