Heute schon entspannt?

Was hat erwünschtes Verhalten mit Entspannung und unerwünschtes Verhalten mit hoher Erregung zu tun? Sehr viel.

Das Gegenteil von Erregung ist Entspannung. Für die Entstehung und Steuerung dieser Prozesse ist das Gehirn zuständig und kann vom Hund nicht bewusst gesteuert werden.

Entspannung und Erregung beeinflussen die Reaktion auf Umweltreize und das daraus resultierende Verhalten und so entsteht fast jedes „unerwünschte“ Verhalten, wenn das Erregungsniveau zu hoch ist. So fallen zum Beispiel Angst- und Aggressionsverhalten umso stärker aus, je höher das Niveau der Erregung in dem jeweiligen Moment ist. Darum sollte bei jedem Verhaltenstraining aber auch im Alltag und beim Aufbau von neuem Verhalten, das Erregungsniveau des Hundes  immer ein Thema sein.

Wie können wir also unserem Hund helfen, sich zu entspannen? Hunde lernen über Verknüpfungen. Im Training nutzen wir dafür die klassische Konditionierung. Um die Erregung zu senken oder gar nicht erst in hohem Masse aufkommen zu lassen, wird die konditionierte Entspannung aufgebaut. Sobald diese vom Hund gut verknüpft worden ist, kann sie in den entsprechenden Momenten erfolgreich eingesetzt werden.

Für jeden Hund und vor allem bei Welpen und solchen Hunden, die sehr reaktiv sind, kann die konditionierte Entspannung eine grosse Hilfe sein.

Also, heute schon entspannt?

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